Non basta intendere una proposizione vera, bisogna sentirne la verità. -- Giacomo Leopardi
Sonntag, 31. August 2008
Die schwäbische Art
Was ich heute in der Villa Hammerschmidt erfahren habe:
Der schwäbische Bundespräsident Theodor Heuss gab auf die Pläne eines Anbaus, der bei Regen den trockenen Gang zu den neben der Villa sich befindenden Arbeitsräumen ermöglichen sollte, die Antwort:
Der schwäbische Bundespräsident Theodor Heuss gab auf die Pläne eines Anbaus, der bei Regen den trockenen Gang zu den neben der Villa sich befindenden Arbeitsräumen ermöglichen sollte, die Antwort:
Zu teuer!
Und kaufte sich einen Regenschirm für 15 Mark.
Und kaufte sich einen Regenschirm für 15 Mark.
Freitag, 29. August 2008
Immobilienangebot 1
Wir sind zwei engagierte, visionäre und international wg-/gemeinschaftserprobte Menschen auf der Suche nach Gleichgesinnten, um ein Wohnprojekt ab Herbst 2008 zu starten bzw. um uns einem bestehenden anzuschließen.
Bei einer Neugründung sollte die erste Phase aus der gemeinsamen Visionsfindung (über Form, Größe, Orientierung, etc.) mit Interessierten bestehen. Entsprechend ist bisher nix vorgegeben!!! Wir sind für vieles offen, stellen uns aber ungefähr folgenden Rahmen vor:
nachhaltige und ökologische Orientierung;
Etablierung von gemeinsamen Aktivitäten innerhalb und/oder außerhalb des Projektes;
mindestens 4 Personen;
Interesse/Bereitschaft zur konstruktiven Konfliktbearbeitung;
keine Dogmen;
[...]
Unser Motto: „Living in community doesn't make our life easier…but more interesting and richer!“
Immobilienangebot 2
Kaltmiete 100€
Straße: besser ohne
Rauchen erlaubt
das Zimmer ist fast 10 Minuten von HBF (mit dem bus) ruhige quartal , das Zimmer ist gross und hell mit großes Fenster und garten . aber sie mussen hilfen mit dem kind (essen vorbereiten und in der Schule bringen ) die miete ist Flexible und kann weniger sein :)
Straße: besser ohne
Rauchen erlaubt
das Zimmer ist fast 10 Minuten von HBF (mit dem bus) ruhige quartal , das Zimmer ist gross und hell mit großes Fenster und garten . aber sie mussen hilfen mit dem kind (essen vorbereiten und in der Schule bringen ) die miete ist Flexible und kann weniger sein :)
La mano bucata
Zeit: Nachts
Ort: Gelände eines kleinen Flughafens
Ereignis: Verleihung von Abschlusszeugnissen
Eine Gruppe von Menschen, darunter ich, wartet. Es sollen endlich Abschlusszeugnisse verliehen werden; etwas wird abgeschlossen. Schließt man es mit Erfolg ab, so ist man frei. Der Gedanke an die Freiheit macht die Erwartung groß und das Warten schwer.
Plötzlich stellt sich heraus, dass ein junger Mann, der zur Gruppe gehört, angeschossen worden ist. Das Fatale daran: Der Schuss hat ein Loch durch seine Hand gebohrt, und in dieser Hand trug er den Zettel, den Schein der Erlösung: die Abschlusszeugnisse aller anderen Anwesenden.
Von den Angreifern keine Spur. Man kümmert sich irgendwie um den Verletzten. Dieser geht an mir vorbei, ich kann ganz deutlich die runde Wunde an seiner Hand sehen. Er sieht aus, als käme er aus dem Nahen Osten, ein Palästinenser, ein Araber. Seine Wunde ist mir gleichgültig, ich werfe einen nüchternen Blick darauf - ich will nur meinen Zettel. Der Zettel existiert jetzt nicht mehr. Ich hatte es schon in seiner Hand, und nun ist es weggeballert worden. Ich sehe meine Freiheit wegen eines terroristischen Anschlags (und wegen eines solchen!) flöten gehen.
Ich bin sehr böse auf den Angeschossenen, auch wenn er ein Opfer ist. Ich stehe doch als das noch viel größere Opfer da. Der Mann hat immerhin etwas erlebt, zweifellos körperlichen Schmerz, und ihm bleibt ein ewiges Zeichen, das man vorzeigen kann. Ich aber...
Äußerst frustrierender Traum, aus dem man sich nicht ungerne wecken lässt. Enttäschung der Hoffnung, schweigende Wut und Verzweiflung, totaler Egoismus.
Der weltpolitische Zusammenhang, der mir die Freiheit nimmt, entstammt vermutlich dem Ausschnitt aus einem Pasolini-Filmfragment, den ich gestern nachmittag gesehen habe und der die Globalisierung als Auflösung der Ersten Welt prophezeit.
Ort: Gelände eines kleinen Flughafens
Ereignis: Verleihung von Abschlusszeugnissen
Eine Gruppe von Menschen, darunter ich, wartet. Es sollen endlich Abschlusszeugnisse verliehen werden; etwas wird abgeschlossen. Schließt man es mit Erfolg ab, so ist man frei. Der Gedanke an die Freiheit macht die Erwartung groß und das Warten schwer.
Plötzlich stellt sich heraus, dass ein junger Mann, der zur Gruppe gehört, angeschossen worden ist. Das Fatale daran: Der Schuss hat ein Loch durch seine Hand gebohrt, und in dieser Hand trug er den Zettel, den Schein der Erlösung: die Abschlusszeugnisse aller anderen Anwesenden.
Von den Angreifern keine Spur. Man kümmert sich irgendwie um den Verletzten. Dieser geht an mir vorbei, ich kann ganz deutlich die runde Wunde an seiner Hand sehen. Er sieht aus, als käme er aus dem Nahen Osten, ein Palästinenser, ein Araber. Seine Wunde ist mir gleichgültig, ich werfe einen nüchternen Blick darauf - ich will nur meinen Zettel. Der Zettel existiert jetzt nicht mehr. Ich hatte es schon in seiner Hand, und nun ist es weggeballert worden. Ich sehe meine Freiheit wegen eines terroristischen Anschlags (und wegen eines solchen!) flöten gehen.
Ich bin sehr böse auf den Angeschossenen, auch wenn er ein Opfer ist. Ich stehe doch als das noch viel größere Opfer da. Der Mann hat immerhin etwas erlebt, zweifellos körperlichen Schmerz, und ihm bleibt ein ewiges Zeichen, das man vorzeigen kann. Ich aber...
Äußerst frustrierender Traum, aus dem man sich nicht ungerne wecken lässt. Enttäschung der Hoffnung, schweigende Wut und Verzweiflung, totaler Egoismus.
Der weltpolitische Zusammenhang, der mir die Freiheit nimmt, entstammt vermutlich dem Ausschnitt aus einem Pasolini-Filmfragment, den ich gestern nachmittag gesehen habe und der die Globalisierung als Auflösung der Ersten Welt prophezeit.
Donnerstag, 28. August 2008
Erster Eintrag
Liebes Tagebuch, ich bin aufgeregt ob des Blogges wegen.
Ich habe zum Anlass Deiner Entstehung den Tisch sauber gemacht.
Ich werde die Groß- und Kleinschreibung stets beachten.
Herzlich willkommen.
Ich habe zum Anlass Deiner Entstehung den Tisch sauber gemacht.
Ich werde die Groß- und Kleinschreibung stets beachten.
Herzlich willkommen.
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