Es ist weit über Mitternacht, als die Klingel der Herrin zum letzten Male tönt.
- Feuer! - befiehlt sie kurz, und wie es im Kamine prasselt, - Tee! -
Als ich mit dem Samowar zurückkehre, hat sie sich bereits entkleidet und schlüpft eben mit Hilfe der Negerin in ihr weißes Negligé.
Haydée entfernt sich hierauf.
- Gib mir den Schafpelz -, sagt Wanda, ihre schönen Glieder schläfrig dehnend. Ich hebe ihn vom Fauteuil und halte ihn, während sie langsam träge in die Ärmel schlüpft. Dann wirft sie sich in die Polster der Ottomane.
- Ziehe mir die Schuhe aus und dann die Samtpantoffeln an. -
Ich knie nieder und ziehe an dem kleinen Schuh, welcher mir widersteht. - Rasch, rasch! - ruft Wanda, - du tust mir weh! warte nur - ich werde dich noch abrichten. - Sie schlägt mich mit der Peitsche, schon ist es gelungen!
- Und jetzt marsch! - noch ein Fußtritt - dann darf ich zur Ruhe gehen. -- Leopold von Sacher-Masoch
- Feuer! - befiehlt sie kurz, und wie es im Kamine prasselt, - Tee! -
Als ich mit dem Samowar zurückkehre, hat sie sich bereits entkleidet und schlüpft eben mit Hilfe der Negerin in ihr weißes Negligé.
Haydée entfernt sich hierauf.
- Gib mir den Schafpelz -, sagt Wanda, ihre schönen Glieder schläfrig dehnend. Ich hebe ihn vom Fauteuil und halte ihn, während sie langsam träge in die Ärmel schlüpft. Dann wirft sie sich in die Polster der Ottomane.
- Ziehe mir die Schuhe aus und dann die Samtpantoffeln an. -
Ich knie nieder und ziehe an dem kleinen Schuh, welcher mir widersteht. - Rasch, rasch! - ruft Wanda, - du tust mir weh! warte nur - ich werde dich noch abrichten. - Sie schlägt mich mit der Peitsche, schon ist es gelungen!
- Und jetzt marsch! - noch ein Fußtritt - dann darf ich zur Ruhe gehen. -- Leopold von Sacher-Masoch
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